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25 Apr 2010

Innenfutter mit Webmuster – die Geschichte der Tartans

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Ein ganz eigenes Kunstwerk sind die Innenfutter von Barbour. Jedes unverwechselbare Muster entsteht durch das Weben und die Verwendung von unterschiedlich farbigen Fäden. Dadurch ergeben sich typische Karomuster, die als in der Fachsprache als Tartans bezeichnet werden.

Die Geschichte der Tartans geht bereits auf 3500 v. Chr. zurück. Dabei wurden die ersten Tartans in China gefunden und zunächst als Hütte für Jade-Figuren genutzt. Auch in Schottland kennt man Tartans schon seit vielen Jahrhunderten. Das erste Schottische Tartan wurde als Stopfen für einen Tonkrug mit Münzen verwendet.

Im 16. Jahrhundert begannen die Schotten dann, mit einem Tartan die Zugehörigkeit zu einem Clan zu signalisiert. Dies führte 1815 zu einem offiziellen Register für schottische Karos durch die Highland Society of London. Die Registrierung der Tartans war einfach: Alle Clan-Chefs wurden aufgefordert, ein Stück Stoff nach London zu schicken. Dieses musste groß genug sein, um das typische Muster darauf zu erkennen.

Damit wurde das Webmuster offiziell für einen Clan registriert. Wobei es nach schottischem Wappenrecht kein Vergehen ist, den Tartan eines anderen Clans zu tragen. Heutzutage sind diese Register sehr einfach über das Internet einsehbar, zum Beispiel hier.

Das Muster ist heute immer noch gern gesehen. Der bekannteste Tartan ist sicherlich der Schottenrock, oder auch Kilt genannt. Dieser stellt aber nur einen kleinen Teil der speziellen Kleidung dar.

Die Barbour-Tartans werden alle nach dem gleichen Muster – oder Sett, so der schottische Begriff – entwickelt. Sie sind zudem offiziell von einem Schottischen Experten geprüft und als Barbour-Tartans anerkannt. In unregelmäßigen Abständen werden die Karomuster von Barbour weiterentwickelt, um sie dem Zeitgeist und den Kundenwünschen anzupassen. Außerdem wurden mit der Einführung des Zip-In Systems für die Jacken, neue Designs entworfen. Die Muster orientieren sich noch immer an dem ursprünglichen Sett und werden nur behutsam angepasst.

Und übrigens: Die Tartan-Musterung ist in Großbritannien eine beliebte Vorlage für weihnachtliches Geschenkpapier. Was passt also besser, als die neue Barbour-Jacke in kariertem Papier zu verschenken!

11 Apr 2010

Knopf ab, Reißverschluss kaputt oder neue Imprägnierung – Ein Fall für den Kundendienst

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Fehlt nach dem langen Winter mit viel Regen und Schnee ihrer Barbour Jacke die richtige Imprägnierung? Oder hat sich ihr Familienhund letztens auf ihre Jacke gestürzt, als diese auf der Kommode lag und hat einen Knopf abgerissen?

Nur nicht den Kopf hängen lassen – der Barbour Kundendienst kann ihrer Jacke helfen – für einen Bruchteil der Kosten, einer neuen Jacke.

Barbour bietet Reparaturen, umfassende Änderungen sowie das Nachwachsen von Barbour Baumwoll-Wachsjacken an. Manchmal sind es Knöpfe, die wieder angebracht werden müssen oder auch mal der Austausch des Reißverschlusses oder das Ausbessern von Scheuerstellen und kleinen Löchern. Die Firma versucht auch bei aussichtlosen Fällen die Jacke zu retten. Dabei konzentriert sie sich auf die neuralgische Stellen der Jacke um die Wind- und Wetterfestigkeit wiederherzustellen. Wenn jedoch die Reparaturen mehr als eine Neuanschaffung kostet, lehnt Barbour die Reparatur ab. Dann steht der Kosten-Aufwand für den Kunden in keinem Verhältnis. Das kürzen der Ärmel ist ebenfalls kein Problem, nur Vorsicht vor unsachgemäßer Handhabung. An der Manschette können Knitterfalten und kleine Löcher entstehen. Der Barbour-Kundendienst versieht die Manschette deshalb mit einer Verstärkung aus Baumwolle oder Lederimitat, um die Falten und Löcher zu vermeiden.

Das Nachwachsen Ihrer Jacke können Sie natürlich auch selbst übernehmen. Eine Anleitung zum Nachwachsen und das richtige Original-Wachs dafür finden Sie bei uns auf der Webseite. Möchten Sie sich aber nicht die Hände schmutzig machen oder die Zeit investieren, erledigt diese Aufgabe ebenfalls Barbour für Sie. Dies ist sicherlich der mit Abstand am meisten in Anspruch genommene Service der Firma. Bei täglicher Nutzung und normalen Gebrauch, empfiehlt es sich, einmal im Jahr die Jacke nachzuwachsen.

Wenn Sie nun etwas an Ihrer Jacke ausbessern möchten, dann können Sie die Jacke zu einem Barbour-Händler bringen. Oder sie schicken die Jacke direkt an den Kundendienst (Barbour (Europe) Ltd., Kränkelsweg 12, D-41748 Viersen). Dazu müssen Sie noch das Reparaturformular ausfüllen und Ihrer Sendung beilegen. Das Formular finden Sie zum Beispiel hier: http://www.barbour.com/index.cfm?fuseaction=repair.form&CategoryID=4&ContentID=55

Der Kundendienst sendet Ihnen dann einen Kostenvoranschlag zu. Das Wachsen der Jacke liegt bei rund 50,- Euro. Die Bearbeitungszeit dauert ungefähr zehn bis zwölf Wochen. Damit Sie Ihre Jacke pünktlich zum schlechten Wetter wieder haben, sollte diese rechtzeitig eingeschickt werden.

6 Apr 2010

Die vier Produktlinien von Barbour: Heritage Fashion, Contemporary, Classic und Sporting

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Egal ob Motorradfan, Outdoor-Begeisterter oder einfach nur Mann oder Frau mit Stil – Barbour bietet mit seinen vier Produktlinien genau das Richtige.

Jede Kollektion hat Ihre Charaktere, einen eigenen Stil und unterscheidet sich in Maß und Schnitt. Um die richtige Kleidung zu finden, sollte vorher der Einsatzzweck der Kleidung klar sein.

So ist die Heritage Fashion Kollektion eine Linie mit Geschichte: Sie lehnt sich an die alten Zeiten an, in denen Barbour noch Motorradbekleidung herstellte. Über 40 Jahre war die Firma eine der führenden Hersteller in diesem Bereich. Die Bekleidung wurde in dieser Zeit von jedem internationalen britischen Motorradteam getragen.

Bis heute sind in dieser Linie kompromisslose und resistente Kleidungstücke zu finden. Gemeinsam mit dem japanischen Designer Tokihito Yoshida hat Barbour eine limitierte Edition innerhalb der Zusammenstellung entworfen, die Beacon Heritage Range.

Etwas moderner bringt es die Contemporary Linie auf den Punkt. Sie spiegelt den modegerechten Part von Barbour wider. Moderne Produktionsstoffe und -schritte charakterisieren die schlank geschnittene Kollektion. Damit ist sie ideal für den städtischen Alltag, auch bei leichtem Schlechtwetter.

Wer weiterhin auf die typische und weltbekannte Wachskleidung zählt ist in der Classic Kollektion bestens aufgehoben: Wasserdicht, klassisch weit geschnitten und langlebig sind die typischen Eigenschaften dieser Linie. Die Wasserdichtheit wird dabei durch die traditionelle Wachsbehandlung des Baumwollstoffes erreicht.

In der Weiterentwicklung der Jacken wurden in den letzten Jahren zusätzlich leichtere Baumwollstoffe ergänzt. Somit sind die Jacken leichter und angenehmer zu tragen. Traditionalisten finden in diesem Sortiment garantiert ihren Klassiker. Mehr Informationen zu den verschiedenen Wachs-Obermaterialien finden Sie auch in der “kleinen Materialkunde“.

Gemeinsam mit Lord James Percy wurde die vierte Linie entwickelt. Die Kleidung eignet sich hervorragend für den bewegungsintensiven Einsatz, egal ob beim Schiessen oder auf der Jagd. Als einer der besten Schützen der Welt, hat Lord James Percy die Kleidung mitentwickelt und ausdauernd getestet.

Die vier Produktlinien von Barbour sind so vielfältig, dass Sie garantiert genau das finden, was Sie brauchen: Wetterfeste, schicke und bequeme Kleidung.

24 Mar 2010

Kleine Materialkunde – Liebe zum Detail

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Wer Barbour-Jacken schon eine Weile kennt, weiss, dass Schnitt und Ausführung “en detail” durchdacht sind. So verfügen die Jacken über abgerundete Jackenkanten, damit diese nicht so schnell abnutzen, Schubtaschen deren Größe begeistert, einen 2-Wege-Reißverschluss aus rostfreiem Stahl und einen insgesamt wetterfesten Aufbau. Dieser zeigt sich insbesondere darin, dass Reissverschlüsse und Taschen durch  Druckknopf-Laschen bedeckt sind, die somit eine wasserdichte Barriere ergeben.

Zum Innenfutter: Barbour verwendet Koromuster – sogenannte Tartans oder Webmuster. Diese werden in folgenden Ausfertigungen verwendet:

Ancient Tartan

Ancient Tartan Innenfutter

Classic Tartan Innenfutter

Classic Tartan Innenfutter

Muted Tartan Barbour

Muted Tartan Innenfutter

Dress Tartan

Dress Tartan Innenfutter

Modern Tartan Barbour

Modern Tartan Innenfutter

Früher wiesen die Tartans auf eine bestimmte Clanzugehörigkeit hin. Heute haben sie sich zum dekorativen, klassischen Stilelement entwickelt.

12 Mar 2010

Wie wachse ich eine Barbour-Jacke?

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Barbour Imprägnierwachs

Gute Pflege sollte man jedem hochwertigen Kleidungsstück angedeihen lassen. Besonders wichtig ist dies bei Wachsjacken, sobald sie trockene Stellen entwickeln. Diese Stellen bilden sich vor allem an den Ärmeln, an den Taschen und übrigen Nahtstellen. Barbour bietet in diesem Fall zwei Möglichkeiten:

  • Nachwachsen durch Barbour: Das Procedere ist völlig unspektakulär, die Jacke wird eingeschickt, es dauert allerdings seine Zeit und ein gewisses Nacharbeiten (Aufnahme überschüssigen Wachses) lässt sich selten vermeiden.
  • Man wachst die Jacke selbst: Dann folge man der untenstehenden Anleitung – eine Warnung vorweg: am Wohnzimmertisch durchgeführt kann das Procedere Ärger einbringen, da das Wachs hartnäckig werden kann.

Benötigte Utensilien: Barbour Wachs (gibt’s für unter 15 Euro im Fachhandel), altes T-Shirt oder sauberer Lappen (fusselfrei), optional ein kleiner Schwamm, ein Topf in dem die Wachsbüchse im Wasserbad erwärmt werden kann, ein Föhn.
Vorgehensweise:

  1. Mit kaltem Wasser wird die Jacke von grobem Schmutz befreit. Hier sollte man jeglichen Reinlichkeitsattacken standhalten: Die Jacke darf nicht mit Seife oder gar Waschmittel behandelt werden.
  2. Das Wachs wird im Topf im Wasserbad erhitzt bis es flüssig wird.
  3. Die Jacke wird auf einer schmutzresistenten Unterlage ausgebreitet und mit dem alten T-Shirt wird das Wachs gleichmäßig in das Material eingerieben. Wichtig dabei sind alle Abschlüsse (Ärmel und Taschenränder und unterer Rand) und die Nahtstellen.
  4. Die Jacke sollte nun auf einen Bügel gehängt werden und mit dem Föhn für eine gleichmäßige Verteilung des Wachses gesorgt werden. Dieser Schritt gibt der Jacke auch einen besonderen Glanz.
  5. Überschüssiges Wachs sollte abgerieben werden. Für die kommenden Wochen ist besondere Vorsicht geboten, denn man macht sich keine Freunde, wenn man die Jacke im frisch gewachsten Zustand in übervolle Garderoben zwängt.

Was man immer mal wieder liest, sei hier am Rande erwähnt: Wer seine Wachsjacke in die Waschmaschine steckt, hat sie für immer zerstört. Das Wachs wird durch den Waschvorgang vollständig entfernt und beim Nachwachsen verkleben sich Obermaterial und Innenfutter, da das Wachs durch das Obermaterial sickert. Besser nicht ausprobieren, denn im Zweifel leidet auch die Waschmaschine.
Wer über die Sommermonate seiner Jacke etwas gutes tun will, kann jetzt auch hier sein Barbour Wachs erstehen.

9 Mar 2010

Kleine Materialkunde: Die Barbour Obermaterialien

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Barbour verwendet verschiedene Arten von gewachster ägyptischer Baumwolle als Obermaterial für seine Wachsjacken. Im Wesentlichen unterscheidet man diese nach ihrer Dicke, sie reichen von Flyweight bis Heavyweight. Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch in ihrer Herstellung und Eigenschaften. So sind die schwereren Materialien natürlich robuster gegen Risse und Abnutzung als die leichteren Verianten. Aber nun zum unterschiedlichen Ölzeug:

Sylkoil

Sylkoil ist die älteste und traditionelle gewachste Baumwolle. Wenn die Baumwolle vom Webstuhl kommt, ist sie noch leicht flaumig und wird direkt gefärbt und gewachst. Typisch für das Gewebe sind seine natürlichen Unebenheiten. Sylkoil ist in den drei unterschiedlichen Qualitäten erhältlich, welche die oben bezeichnete Schwere des Materials beschreiben: in 4oz, 6oz und 8oz.

Thornproof

Als Thornproof wird die gewachste Baumwolle in 6oz-Qualität und mit gleichmäßigem Griff bezeichnet. Der  leicht glänzende Stoff ist äußerst widerstandsfähig gegen Risse und Zugfäden von dornigen Pflanzen – daher der Name Thornproof.

Milledwax

Milledwax unterscheidet sich durch seine hochwertige, gebürstete Baumwolle in 8oz-Qualität. Die Baumwolle wird langsam mit Wachs überzogen, um ein weicheres Obermaterial zu erhalten, dessen Optik schließlich etwas an Wildleder erinnert.

Weathered Wax

Weathered Wax erinnert optisch an verwittertes, trockenes Wachs und wird auch als „Crack Wax“ bezeichnet. Es kommt hauptsächlich bei Vintage-Bekleidung zum Einsatz, wo ein verwittertes Aussehen verliehen werden soll. Dieser Stoff  ist  in der Heavyweight-Qualität erhältlich.

Antique Wax

Die gewachste Baumwolle Antique Wax wird stark geglättet, was für ein schimmerndes, glänzendes Finish sorgt. Mit zunehmendem Alter und beim längeren Tragen verändert sich die Optik des Stoffes. Es ist in der leichteren 4oz-Qualität erhältlich.

15 Feb 2010

Twitter ist tot – es lebe Twitter

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So, nun mal etwas “Privates” aus den internen Überlegungen zur Gründung dieser Seite: Warum sollen wir eigentlich twittern? Gerade jetzt wo Google mit der News herauskommt, dass Google Buzz die Welt revolutionieren soll? Und Twitter und Facebook, zusammen mit allen anderen sozialen Netzwerken in Bälde Geschichte sein wird und das Schicksal der Geocities teilen soll? Nun ja, wie Einige bereits gesehen haben, haben wir uns dafür entschieden und zumindest ein Account angelegt. Das heißt erstmal wenig und auch wenn die Tage von Twitter gezählt sind, wollen wir doch noch ein bisschen mitzwitschern und das erfolgreiche Vögelchen unterstützen – und sei es nur aus Protest! Twitter ist tot? Es lebe Twitter!

(Anmerkung am Rande: Der Gefahr, die von Twitter für unser Unterfangen ausgeht, sind wir uns durchaus bewusst und hoffen nicht dass Twitteruser das Todesurteil auch über unser Unternehmen aussprechen würden)

14 Feb 2010

Barbour: in 100 Jahren zum Welterfolg

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Die Geschichte der Firma Barbour began 1894 in Soufh Shieds, Großbritannien. Sie wurde vom Schottländer John Barbour gegründet, dessen Familiengeschichte sich bis ins 14.Jahrhundert verfolgen lässt.

John wusste schon im frühen Kinderalter die wetterfeste Kleidung zu schätzen, da er die Schafe auf der elternlichen Farm in Schottland hütete. Im Alter von zwanzig Jahren zog er nach England, um als Handelsreisender im Stoffvertrieb zu arbeiten.

Barbour heiratete Margaret Heinig, seine Jugendliebe, die ihm nicht nur elf Kinder schenkte, sondern ihm auch in Geschäftlichem zur Seite stand. Dank ihr wagte Barbour den Schritt in die neue Branche und began in Soufh Schields Ölzeug für Fischer, Seeleute und Hafenarbeiter zu produzieren. So gründete er 1894  J.Barbour & Sons.
Er erweiterte seine Produktpalette angefangen von Oberbekleidung, Overalls, Malerkitteln bis hin zur Unterwäsche. Das Geschäft blühte auf und bis zum 1906 entwickelte sich Barbour zu einem Unternehmen mit Erfolg. John Barbour machte zwei seiner Söhne, Malcolm und Jack,  zu gleichberechtigten Partnern.

Im Jahr 1908 gab Barbour seinen ersten  Katalog heraus und 1912 wurde aus J.Barbour & Sons die J.Barbour & Sons, Ltd., eine Kapitalgesellschaft englischen Rechts, mit Malcolm und Jack als Mitglieder und John als Vorsitzender.

Nach dem Tod von John Barbour 1918 überließ Sohn Jack die alleinige Geschäftsleitung seinem Bruder Malcolm. 1929 trat Duncan Barbour , der Sohn von Malcolm, der Firma bei. Während den beiden Weltkriegen stattete Barbour Armee und Marine aus, was nochmals zum Unternehmenswachstum beitrug. Der begeisterte Motorradfahrer Ducan brachte 1930 eine Motorradkollektion auf dem Markt, die sehr großen Anklang fand.

Nach dem Tod von Duncan Barbour übernam sein Soh John die Führung der Firma. Er verstarb einige Jahre später und so wurde dessen Frau Margaret Barbour Vorstandsmitglied, die bis dahin nie im Unternehmen gearbeitet hatte. 1972 wurde sie zum Vorstandvorsitzenden ernannt.

Die Folgejahre waren getrieben von Produktivitätssteigerungen und Expansion. So wurde die Erschließung der Auslandsmärkte vorangetrieben Das Unternehmen gewann 1992, 1994 und 1995 den Queen’s Award for Export Achievement.

Verwurzelt in seinen Ursprüngen hält sich das Unternehmen an Bekleidung für den echten Country-Lifestyle. Das Haus Barbour hat neue Bereiche erschlossen, aber eins hat sich im Familienunternehmen nicht geändert: Die Marke Barbour steht für das einizigartige Flair des British Country Life und lässt Eleganz und Esprit auch in die heutigen Kollektionen des modernen Traditionsunternehmens einfließen.

10 Feb 2010

Mode Klassiker: Die Barbour-Wachsjacke

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Das Unternehmen Barbour beschäftigt sich seit seiner Gründung mit gewachster Baumwolle. Kleidung aus solch fester gewachster Baumwolle nennt man ’Oilskins’. Das Verfahren, Stoffe durch ölen und wachsen wasserdicht zu machen, existierte bereits lange bevor Barbour gegründet wurde.

Barbour hat die Herstellung des gewachsten Baumwollstoffs fortentwickelt und perfektioniert, um den gehobenen Ansprüchen gerecht zu werden. Es gibt mehrere Arten gewachster Baumwolle, die sich je nach Herstellung, Aussehen und Eigenschaften unterscheiden: Sylkoil, Milledwax, Thornproof, Antique Wax, Weathered Wax.

Was Barbour-Wachsjacken von anderen Jacken unterscheidet: sie sind zeitlos, genäht aus bis zu 200 Einzelteilen mit etwa 15.000 Stichen, mit klassischem Schnitt. Sie ist wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv. Die Jacken schützen vor Wind und Regen, besonders geeignet für Seeleute oder Jäger (das perfekte Kleidungsstück im Wald), hat die Barbour-Wachsjacke in den letzten Jahren zuerst ihren Weg ins englische Königshaus angetreten um später die Herzen einer breiteren Bevölkerungsschicht zu erobern. Dabei ist festzustellen: Es bestehen zu dieser Jacke kein Meinungsmittelfeld, man findet sie hässlich oder man liebt sie.

Um ihre Langlebigkeit zu erhalten raten wir natürlich die Jacke nach einigen Jahren nachzuwachsen. Das Original-Wachs ist für wenig Geld erhältlich, Barbour selbst bietet aber auch einen Wachsservice an.

Die berühmtesten Modelle der Jacke sind Barbour Beaufort und Barbour Border. Das weibliche Geschlecht entscheidet sich gerne für das etwas zierlichere Modell Bedale.


2 Feb 2010

Ein Kleidungsstück ist perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann.

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Sprechen wir über Stil! Da der Stil für viele mit dem persönlichen Geschmack verheiratet zu sein scheint, sind die Auseinandersetzungen hierüber fast endlos. Wir sind in dieser Frage anderer Meinung und verstehen unter “Kleidung mit Stil” nicht etwa die Kleidung nach jedermanns Geschmack. Denn nicht alles was gerade modisch ist, hat wirklich Stil. Daher möchten wir den kultivierten, manierierten Ausdruck und Eindruck fördern und auch einen Gegenpol zum Mainstream amerikanischer Massenmode bilden.

Stil ist die Summe seiner Teile

… und Kleidung allein macht nicht aus jedem(r) Dahergelaufenen einen Herren oder eine Dame. Aber sie ist eines der Teile des Gesamtbildes und Stilsicherheit sowie ein guter Modegeschmack gelten als Credo jedes Gentleman. Sie sollte wie Manieren, Charakter und geistige Kultivierung stets gepflegt sein und werden. Für den Herren gilt in Modefragen jedoch die Devise “weniger ist oft mehr”, was insbesondere den Schmuck als auch übrige Accessoires auf ein Minimum begrenzt. Daher ist zumindest in mondischer Hinsicht die Summe der Teile beim Herrn eingeschränkt, bei den Damen darf es ruhig ein bisschen mehr sein.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen die anziehende Welt des Stils, der Kultur und der Mode.