Archive for the ‘Unternehmen’ Category

17 May 2010

Barbour gleich Wachsjacke? Stimmt nicht – mit den neuen Modellen ist für jeden was dabei!

Als John Barbour einst im regenreichen Schottland auf der elterlichen Farm die Schafe hütete, wusste er wetterfeste Kleidung zu schätzen. Daraus entstand eine lange Tradition von Wachsjacken. Doch längst bietet Barbour mehr: Die Marke ist nicht nur für Wachsjacken-Liebhaber, sondern stellt inzwischen weitere top-aktuelle Modelle her. Alle Jacken sind im Stil leger und zeitlos. Kurzlebige Trends gibt es mit den Modellen von Barbour nicht.

In den letzten Jahren integrierte die Firma moderne und hochwertige Materialien in die Produktion. Neue Jackentypen wurden entwickelt, die immer noch wasserabweisend sind, dazu federleicht und nicht mehr an eine Regenjacke erinnern. Die neuen Jacken haben nicht den für Wachsjacken typischen Geruch und die harte Oberfläche.

Vier verschiedene Jacken-Kategorien für die Herren und fünf für die Damen befinden sich mittlerweile im Sortiment: Die klassische Wachsjacke, atmungsaktive, casual und gesteppte Jacken. Für die Business-Frau von heute gibt es auch noch einen Blazer.

Bei der atmungsaktiven Reihe wird ein Baumwollstoff verwendet, der die Atmungsaktivität und gleichzeitige Wasserdichte durch eine Polyurethanbeschichtung erreicht. Diese Beschichtung ersetzt den bisher vorhandenen Wachsanteil im Baumwollstoff. Typische Modelle sind die Littondale für Herren oder die Featherweight International für Damen.

Fans stehen auf die Steppjacken, da sie klassisch und schlicht sind. Außerdem sind sie sehr leicht und klein zusammenrollbar. So passen die Steppjacken bei Reisen immer ins Gepäck. Ein großer Vorteil: Oft reicht eine Barbour Steppjacke aus, um allen Wetterverhältnissen im Urlaub zu trotzen. Doch nicht nur das: Auch die neue Linie hat große Fronttaschen – so kann problemlos vieles verstaut werden. Ein Portemonnaie, ein Schlüssel oder auch ein Knirps. Außerdem sind die meisten Modelle maschinenwaschbar.

Die zeitlosen, strapazierfähigen und langlebigen Jacken von Barbour sind also der perfekte Wegbegleiter. Der Wachs-Klassiker bekommt somit langsam Konkurrenz aus dem eigenen Hause.

11 Apr 2010

Knopf ab, Reißverschluss kaputt oder neue Imprägnierung – Ein Fall für den Kundendienst

Fehlt nach dem langen Winter mit viel Regen und Schnee ihrer Barbour Jacke die richtige Imprägnierung? Oder hat sich ihr Familienhund letztens auf ihre Jacke gestürzt, als diese auf der Kommode lag und hat einen Knopf abgerissen?

Nur nicht den Kopf hängen lassen – der Barbour Kundendienst kann ihrer Jacke helfen – für einen Bruchteil der Kosten, einer neuen Jacke.

Barbour bietet Reparaturen, umfassende Änderungen sowie das Nachwachsen von Barbour Baumwoll-Wachsjacken an. Manchmal sind es Knöpfe, die wieder angebracht werden müssen oder auch mal der Austausch des Reißverschlusses oder das Ausbessern von Scheuerstellen und kleinen Löchern. Die Firma versucht auch bei aussichtlosen Fällen die Jacke zu retten. Dabei konzentriert sie sich auf die neuralgische Stellen der Jacke um die Wind- und Wetterfestigkeit wiederherzustellen. Wenn jedoch die Reparaturen mehr als eine Neuanschaffung kostet, lehnt Barbour die Reparatur ab. Dann steht der Kosten-Aufwand für den Kunden in keinem Verhältnis. Das kürzen der Ärmel ist ebenfalls kein Problem, nur Vorsicht vor unsachgemäßer Handhabung. An der Manschette können Knitterfalten und kleine Löcher entstehen. Der Barbour-Kundendienst versieht die Manschette deshalb mit einer Verstärkung aus Baumwolle oder Lederimitat, um die Falten und Löcher zu vermeiden.

Das Nachwachsen Ihrer Jacke können Sie natürlich auch selbst übernehmen. Eine Anleitung zum Nachwachsen und das richtige Original-Wachs dafür finden Sie bei uns auf der Webseite. Möchten Sie sich aber nicht die Hände schmutzig machen oder die Zeit investieren, erledigt diese Aufgabe ebenfalls Barbour für Sie. Dies ist sicherlich der mit Abstand am meisten in Anspruch genommene Service der Firma. Bei täglicher Nutzung und normalen Gebrauch, empfiehlt es sich, einmal im Jahr die Jacke nachzuwachsen.

Wenn Sie nun etwas an Ihrer Jacke ausbessern möchten, dann können Sie die Jacke zu einem Barbour-Händler bringen. Oder sie schicken die Jacke direkt an den Kundendienst (Barbour (Europe) Ltd., Kränkelsweg 12, D-41748 Viersen). Dazu müssen Sie noch das Reparaturformular ausfüllen und Ihrer Sendung beilegen. Das Formular finden Sie zum Beispiel hier: http://www.barbour.com/index.cfm?fuseaction=repair.form&CategoryID=4&ContentID=55

Der Kundendienst sendet Ihnen dann einen Kostenvoranschlag zu. Das Wachsen der Jacke liegt bei rund 50,- Euro. Die Bearbeitungszeit dauert ungefähr zehn bis zwölf Wochen. Damit Sie Ihre Jacke pünktlich zum schlechten Wetter wieder haben, sollte diese rechtzeitig eingeschickt werden.

14 Feb 2010

Barbour: in 100 Jahren zum Welterfolg

Die Geschichte der Firma Barbour began 1894 in Soufh Shieds, Großbritannien. Sie wurde vom Schottländer John Barbour gegründet, dessen Familiengeschichte sich bis ins 14.Jahrhundert verfolgen lässt.

John wusste schon im frühen Kinderalter die wetterfeste Kleidung zu schätzen, da er die Schafe auf der elternlichen Farm in Schottland hütete. Im Alter von zwanzig Jahren zog er nach England, um als Handelsreisender im Stoffvertrieb zu arbeiten.

Barbour heiratete Margaret Heinig, seine Jugendliebe, die ihm nicht nur elf Kinder schenkte, sondern ihm auch in Geschäftlichem zur Seite stand. Dank ihr wagte Barbour den Schritt in die neue Branche und began in Soufh Schields Ölzeug für Fischer, Seeleute und Hafenarbeiter zu produzieren. So gründete er 1894  J.Barbour & Sons.
Er erweiterte seine Produktpalette angefangen von Oberbekleidung, Overalls, Malerkitteln bis hin zur Unterwäsche. Das Geschäft blühte auf und bis zum 1906 entwickelte sich Barbour zu einem Unternehmen mit Erfolg. John Barbour machte zwei seiner Söhne, Malcolm und Jack,  zu gleichberechtigten Partnern.

Im Jahr 1908 gab Barbour seinen ersten  Katalog heraus und 1912 wurde aus J.Barbour & Sons die J.Barbour & Sons, Ltd., eine Kapitalgesellschaft englischen Rechts, mit Malcolm und Jack als Mitglieder und John als Vorsitzender.

Nach dem Tod von John Barbour 1918 überließ Sohn Jack die alleinige Geschäftsleitung seinem Bruder Malcolm. 1929 trat Duncan Barbour , der Sohn von Malcolm, der Firma bei. Während den beiden Weltkriegen stattete Barbour Armee und Marine aus, was nochmals zum Unternehmenswachstum beitrug. Der begeisterte Motorradfahrer Ducan brachte 1930 eine Motorradkollektion auf dem Markt, die sehr großen Anklang fand.

Nach dem Tod von Duncan Barbour übernam sein Soh John die Führung der Firma. Er verstarb einige Jahre später und so wurde dessen Frau Margaret Barbour Vorstandsmitglied, die bis dahin nie im Unternehmen gearbeitet hatte. 1972 wurde sie zum Vorstandvorsitzenden ernannt.

Die Folgejahre waren getrieben von Produktivitätssteigerungen und Expansion. So wurde die Erschließung der Auslandsmärkte vorangetrieben Das Unternehmen gewann 1992, 1994 und 1995 den Queen’s Award for Export Achievement.

Verwurzelt in seinen Ursprüngen hält sich das Unternehmen an Bekleidung für den echten Country-Lifestyle. Das Haus Barbour hat neue Bereiche erschlossen, aber eins hat sich im Familienunternehmen nicht geändert: Die Marke Barbour steht für das einizigartige Flair des British Country Life und lässt Eleganz und Esprit auch in die heutigen Kollektionen des modernen Traditionsunternehmens einfließen.